Speedboot

Rotes Speedboot beim Wettkampf.Der Sportwagen für die Wasserstraßen ist definitiv ein Speedboot. Diese Form des Motorboots überzeugt mit einer enormen PS-Stärke und sorgt garantiert für einen ordentlichen Adrenalinkick. Deswegen werden Speedboot-Fahrten auch gern in Form von Erlebnisgutscheinen angeboten und verschenkt. Ebenso im Motorbootsport hat das Speedboot einen festen Platz eingenommen.

Abbildung: Speedbootfahren als Wettkampf beim Motorbootsport. © xymmus – Fotolia.com

Leistung eines Speedboots

Ein Speedboot gehört zu den Sportbooten und erreicht Höchstgeschwindigkeiten auf dem Wasser. Messungen ergaben bei einigen Modellen 260 Kilometern pro Stunde – möglich ist das durch die enorme Motorleistung von 1000 Pferdestärken (PS). Das Wort Speedboot ist eine deutsche Erfindung, denn es vereint das englische Wort Speed für Geschwindigkeit mit dem deutschen Wort Boot. Die richtige, englische Bezeichnung ist Powerboat. Es gibt im Englischen ebenso das Wort Speedboat, dieses bezieht sich aber auf klassische Motorboote, die schwächer motorisiert sind als Powerboats.

Prestigeobjekt

Wer mit einem Speedboat fährt, wird garantiert neidische Blicke auf sich ziehen. Nicht nur die Geschwindigkeit ist beeindruckend, sondern ebenso die exklusive Form eines solchen offenen Bootes. Deswegen ist diese extreme Form des Motorboots zu einem Prestigeobjekt gewachsen, was genauso für Luxus steht wie eine herrschaftliche Yacht. Bekannt sowie heiß begehrt wurde das Speedboot vor allem durch James Bond-Filme und die amerikanische Serie Miami Vice. Miete und Kauf eines solchen Rennboots ist aus diesen Gründen sehr kostspielig.

Gefahren

Wake bzw. Heckwelle hinter einem Boot.Aufgrund der hohen Geschwindigkeiten, sollte nur ein erfahrener, konzentrierter Fahrer das Steuer eines Speedboots bedienen. Denn Unfälle sind mit diesem Fahrzeug nicht selten und haben bereits prominente Persönlichkeiten getroffen. Wer also in den Genuss dieses Rennbootes kommen möchte, sollte sich zunächst von einem erfahrenen Kapitän in die Fahrtechnik einführen lassen. Für das Fahren eines solchen Sportboots ist zudem ein Sportbootführerschein notwendig, denn dieser ist ab einer bestimmten PS-Leistung erforderlich. Übrigens sind nicht nur die vom Menschen fahrbahren Speedboote beliebt, sondern ebenso die Modellbauvariante. Hier greifen Sammler häufig zum RC Speedboot und lassen dieses über Seen rasen – ohne die eigene Gesundheit zu riskieren.

Abbildung: Eine imposante Heckwelle bildet sich mit einem Speedboot garantiert. © Mograph – Istockphoto.com